Frischen Spinat vorbereiten, garen und aufbewahren

Gewaschene frische Spinatblätter in einer Küchenschüssel

Frischer Spinat ist empfindlich und fällt beim Erhitzen stark zusammen. Für Teige und Füllungen muss überschüssige Flüssigkeit gut entfernt werden.

Frischen Spinat vorbereiten

Sortiere welke oder beschädigte Blätter aus und wasche den Spinat gründlich in reichlich kaltem Wasser. Bei sandiger Ware sind mehrere Waschgänge nötig. Anschließend gut abtropfen lassen.

Für Quiche, Strudel und herzhafte Teige

Spinat eignet sich für Quiches, Taschen, Strudel und herzhafte Brote. Für eine Füllung kurz zusammenfallen lassen, abkühlen und sorgfältig ausdrücken. Sonst weicht austretendes Wasser den Teig auf.

Kurz garen statt lange kochen

Gare die Blätter nur so lange, bis sie zusammenfallen. Würze anschließend, damit du Salz und Flüssigkeit besser kontrollieren kannst. Dicke Stiele können bei großen Blättern vorher entfernt werden.

Frischer oder tiefgekühlter Spinat?

Frischer Spinat bietet sichtbare Blattstruktur und lässt sich portionsweise garen. Tiefgekühlter Spinat ist praktisch, muss für Füllungen aber ebenfalls aufgetaut und gut ausgedrückt werden.

Kühlen und zeitnah verwenden

Achte auf kräftige, nicht schmierige Blätter. Lagere frischen Spinat ungewaschen und locker verpackt im Gemüsefach und verarbeite ihn möglichst bald.

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Häufige Fragen

Darf man gegarten Spinat wieder aufwärmen?

Ja, wenn er nach dem Garen zügig abgekühlt, im Kühlschrank aufbewahrt und beim Aufwärmen vollständig erhitzt wurde. Langes Warmhalten solltest du vermeiden.

Warum wird meine Spinatfüllung wässrig?

Die Blätter geben beim Garen viel Wasser ab. Lass sie abkühlen und drücke sie vor dem Mischen mit Käse oder Ei gründlich aus.

Kann ich Babyspinat genauso verwenden?

Ja. Die zarteren Blätter benötigen meist weniger Vorbereitung und sehr kurze Garzeit; auch sie sollten für Füllungen gut abtropfen.