Superreich und der Rest – Wo bleibt die gerechte Verteilung?
Gerade stand ich im Supermarkt, versuche noch, das letzte aus unserer Familienkasse rauszuholen, und sehe, wie die Preise für alles – wirklich ALLES – steigen. Die Bio-Hafermilch, die meine Kids so lieben, war schon wieder teurer, und dann auch noch ausverkauft. Frustrierend ist das, wenn man jeden Euro zweimal umdrehen muss.
Im Supermarkt stand ich vor dem leeren Regal für die Bio-Hafermilch und dachte mir: Alles wird teurer, aber jemandem geht es anscheinend verdammt gut dabei. Ein Blick auf die Nachrichten bestätigt das Gefühl. Sind wir noch auf dem richtigen Weg?
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Und genau in diesen Moment dachte ich mir: Irgendjemand muss doch von diesem ganzen Wahnsinn profitieren. Und zack, da kam die Nachricht vom Deutschlandfunk rein: 5.000 "Superreiche" in Deutschland besitzen mehr als ein Viertel des gesamten Vermögens. Mehr "Superreiche" in Deutschland – das ist doch der Wahnsinn, oder?
Ich meine, klar, ich gönne jedem seinen Erfolg. Aber wenn ein paar Tausend Menschen in diesem Land so unfassbar viel Kohle anhäufen, während viele Familien schauen müssen, wie sie über die Runden kommen, dann stimmt doch was nicht. Das ist kein Neid, das ist einfach eine Frage der Gerechtigkeit.
Wir reden von Inflation, von schwindenden Renten, von der Kita, die wieder teurer wird, und dann gibt es Leute, bei denen sprudeln die Millionen nur so rein. Ist das das Deutschland, das wir wollen? Ein Land, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht?
Für mich als Mutter, die jeden Tag aufs Neue versucht, das Beste für ihre Kinder rauszuholen und gleichzeitig die Ausgaben im Blick zu behalten, fühlt sich das einfach unfair an. Es geht nicht darum, jemandem etwas wegzunehmen, sondern darum, dass die Lasten gerechter verteilt werden. Die "Superreichen" haben anscheinend Wege gefunden, sich immer weiter zu bereichern, während der Mittelstand und die Familien immer mehr ackern müssen.
Ich frage mich, ob wir als Gesellschaft da nicht mal genauer hinschauen sollten. Was sind die Ursachen dafür? Und was können wir tun, damit es nicht so weitergeht? Denn am Ende des Tages betrifft das uns alle, wenn unser soziales Gefüge so unter Druck gerät. Wir brauchen eine Wirtschaft, die für alle da ist, nicht nur für ein paar Wenige.