Eishockey-Fieber und Familienchaos: Wenn Deutschland jubelt und Mama trotzdem müde ist
Gerade stehe ich hier, mit 'nem Kaffee, der eher lauwarm ist, und versuche, die letzten Krümel vom "Frühstück im Bett" aus den Laken zu schütteln. Muttertag, klar. Die Jungs waren so süß mit ihrem selbstgemalten Zeug und den wackeligen Toastscheiben. Aber, ganz ehrlich, wer hat das "im Bett" erfunden? Überall Krümel, und mir fällt jetzt schon ein, was da wieder zwischen die Matratzen gerutscht sein muss. Aber gut, das gehört wohl dazu, zur Liebe und zum Chaos. Und apropos Chaos: Habt ihr mitbekommen, was da letzte Woche bei der Eishockey-WM abging?
Eishockey-WM, Deutschland jubelt – und bei uns? Krümel im Bett, laute Kinder und die ewige Frage: Wie kriegen wir das alles unter einen Hut? Alina teilt ihre Gedanken zum Muttertag und zum deutschen Sportgeist.
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Deutschland hat da ordentlich abgeliefert, ein Torfestival gegen Ungarn. Eishockey-WM hier, Eishockey-WM da. Die Nachrichten waren voll davon. Mein Mann klebt vorm Fernseher, die Großen brüllen "Tor!", die Kleine rennt mit 'nem Holzkochlöffel durchs Wohnzimmer und spielt wohl Schiedsrichterin. Und ich? Ich versuch, 'ne halbe Stunde Ruhe für mich zu finden, um die Wäsche zu falten, die sich mal wieder türmt wie der Mount Everest.
Es ist ja super, dass unsere Jungs da so 'ne Show abziehen. Freut mich total, und ich find's auch wichtig, dass Sport gefeiert wird. Da steckt ja auch Haufen Arbeit und Training dahinter. Aber mal ganz im Ernst: Während die Nation im Jubelrausch ist, sitzt hier Mama und überlegt, wie sie den Spagat zwischen "Sportgeist feiern" und "Alltag am Laufen halten" hinkriegt. Der Muttertag ist ja auch so ein Ding. Alle reden davon, wie wichtig wir sind, aber am Ende des Tages stehe ich doch wieder in der Küche und räume die Spülmaschine ein, während der Rest der Mannschaft sich über die Highlights der Woche unterhält. Manchmal wünschte ich mir, der Sportgeist, der da in der Arena herrscht, würde sich ein bisschen mehr auf den Haushalt übertragen. Oder zumindest, dass jemand freiwillig den Staubsauger schwingt, um die Muttertags-Krümel zu eliminieren. Aber hey, solange Deutschland gewinnt und meine Familie glücklich ist, schluck ich den kalten Kaffee und die Krümel mit 'nem Lächeln. Ein bisschen Meckern muss aber erlaubt sein, oder?